Leben in Köln

17. Afrika Film Festival Köln

Redaktion · 16.09.2019

Freuen Sie sich auf 75 Filme und auf das Begleitprogramm mit afrikanischer Live-Musik und mit interessanten Gästen.

Das Programm des diesjährigen Filmfestivals vermittelt nicht nur einen geografischen Überblick über das aktuelle Filmschaffen von Nord- bis Südafrika. Das anspruchsvolle Kino des afrikanischen Kontinents wird geprägt von engagierten Autoren, die Geheimnisse aufdecken und gesellschaftliche Missstände anprangern, urbanes Leben widerspiegeln und künstlerische Aufbrüche dokumentieren. Auffallend ist, wie fantasievoll, mutig und radikal sich Filmschaffende in Afrika mit Fundamentalismus jeglicher Ausprägung auseinandersetzen. Das Thema steht deshalb auch im Fokus des diesjährigen Festivals.
Dazu gehören fiktive Dramen und analytische Dokumentationen über islamistische Organisationen von Algerien über Tunesien und den Sudan bis nach Mali sowie Filmessays und Komödien zur Kritik an fundamentalistischen christlichen Sekten aus der Elfenbeinküste, Nigeria, Mosambik und Lesotho. Die meisten dieser Filme werden von den Regisseur*innen persönlich in Köln zur Diskussion gestellt.

Es gibt ein umfangreiches Begleitprogramm mit Live-Musik von Melchie VE aus Kamerun, die Bolingo-Festivalparty im YUKA Club, Infostände und Bücherstände sowie afrikanische Spezialitäten im Kinofoyer vervollständigen das umfangreiche Programm.

Hier können Sie die Programmübersicht herunterladen.

 

Eröffnung am Donnerstag, den 19.9. mit Hawa Essuman (Schirmfrau)

18.30 Uhr: FILM- LES PASTÈQUES DU CHEIKHR

Kaouther Ben Hania;
Tunesien/Frankreich 2018;
Originalfannung mit englischen Untertiteln; digital; 23 min.

 

In der spöttischen Komödie LES PASTÈQUES DU CHEIKH wird einem angesehenen Imam in Tunesien aufgrund der Schlitzohrigkeit zweier Straßenjungen ein Akt der Frömmigkeit zum Verhängnis. Eine humorvolle Annäherung an das Schwerpunktthema des diesjährigen Festivals, das sich mit fundamentalistischen Bewegungen jeglicher Couleur in afrikanischen Ländern auseinandersetzt und mit den Folgen von Konflikten, die durch diese hervorgerufen werden.

Live-Musik von Melchi VE und Gäste aus Dschibuti, Kenia, Marokko, Tunesien, Brasilien, Frankreich & Deutschland

Zeit: 18.30 Uhr

Eintritt frei.

Ort: Filmforum Museum Ludwig

 

20:30 Uhr: DHALINYARO (JEUNESSE)

Eintritt: 7 €

R: Lula Ali Ismaïl;
Dschibuti 2018;
Originalfassung mit englischen Untertiteln; digital; 85 min

Gast: Lula Ali Ismaïl

Mit DHALINYARO hat Lula Ali Ismaïl Dschibutis ersten Spielfilm produziert – und das mit geballter Frauenpower. Der Film greift das tägliche Leben und die Hoffnungen der drei Mädchen Asma, Hibo und Deka auf. Die jungen Frauen verbindet eine tiefe Freundschaft, obwohl sie aus unterschiedlichen sozialen Schichten stammen. Alle drei stehen vor einem Scheideweg kurz vor ihren Abschlussprüfungen und vor dem Eintritt in eine neue Zukunft. Durch soziale Medien und Technologien verknüpft mit der ganzen Welt, sind die drei trotzdem verwurzelt in ihrer Kultur und stehen vor der großen Frage ihres Lebens: Wie wird es für sie weitergehen?In Anwesenheit der Regisseurin Lula Ali Isamïl

Zeit: 20.30 Uhr

Ort: Filmforum Museum Ludwig

 

Hier finden Sie das vollständige Programmheft zum Herunterladen

Mehr Informationen finden Sie auf der Webseite

 

weitere Informationen:

FilmInitiativ Köln e.V.: 0221 – 469 62 43
mail@filminitiativ.de

www.facebook.com/filminitiativ

www.filme-aus-afrika.de

www.filminitiativ.de

Museum Ludwig Filmforum

Tags: Afrika , Festival , Film

Kategorien: Leben in Köln