Leben in Köln

Aus der Landesseniorenvertretung NRW

PM/dt · 25.04.2019

Foto: Fotolia.de/freshidea

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Am 25. April findet die Mitgliederversammlung der Landesseniorenvertretung NRW statt. Die Vorstandswahlen stehen an – an der Spitze wird sich einiges tun. Denn Gaby Schnell, die langjährige Vorsitzenden , steht nicht mehr zur Wiederwahl zur Verfügung, ebenso der stellvertretende Vorsitzende Dr. Martin Theisohn. Theisohn ist zurzeit auch Sprecher der Seniorenvertretung Köln.

 

Die Mitgliederversammlung der Landesseniorenvertretung Nordrhein-Westfalen (LSV NRW), zu der am 25. April Delegierte aus ganz NRW nach Recklinghausen anreisen, ist stets mehr als ein Abhaken von Regularien: Hier treffen geballtes Engagement für die Sache der älteren Menschen, Informationsaustausch und nicht zuletzt in den Anträgen, die einzelne kommunale Seniorenvertretungen einbringen, ein breites Spektrum an politischen Forderungen zusammen. So wird entsprechend gespannt erwartet, was NRW-Sozialminister Karl-Josef Laumann als Gast zum Thema "seniorenfreundliche Landespolitik" ins Bürgerhaus Süd mitbringen wird.

Vier Posten müssen neu besetzt werden

Nach zehn Jahren an der Spitze der LSV NRW tritt Gaby Schnell (Altenberge) bei den turnusmäßig alle drei Jahre stattfindenden Vorstandwahlen dieses Mal nicht mehr an. Ihre zehnjährige Amtszeit als Vorsitzende hat die Entwicklung der LSV maßgeblich geprägt. Gerade, weil sie dieses Ehrenamt als "fulltime-job" angesehen und sich sehr um die persönliche Nähe zu den einzelnen Mitglieds-Seniorenvertretungen bemüht hat, trifft ihr Rückzug nach diesen intensiven Jahren bei allem Bedauern auf großes Verständnis.

Allerdings muss die LSV auch auf die erneute Kandidatur von drei weiteren ausgewiesenen Fachleuten im Vorstand verzichten: Der langjährige, stellvertretende Vorsitzende Dr. Martin Theisohn, für den Bereich Pflege und Gesundheit zuständig, tritt ebenso wenig wieder an wie der Jurist Dr. Helmut Freund, dem der Generationenbezug in den neun Jahren seiner Beisitzerarbeit besonders am Herzen lag. Auch auf Mobilitätsfachmann Klaus Czuka muss die LSV NRW künftig im Vorstand verzichten. Die Wahl ihrer Nachfolgerinnen und Nachfolger wird für die kommenden Jahre neue Akzente erwarten lassen.

Viele Erfolge – alle im Tätigkeitsbericht niedergelegt

Die Mitgliederversammlung wird im Tätigkeitsbericht des bisherigen Vorstands auch noch einmal einen Blick auf die wichtigen Stationen der vergangenen Wahlperiode werfen: So auf die Ergänzung der NRW-Gemeindeordnung (GO) durch den Hinweis, dass "zur Wahrnehmung der spezifischen Interessen von Senioren, von Jugendlichen, von Menschen mit Behinderung oder anderen gesellschaftlichen Gruppen besondere Vertretungen" in den Gemeinden  eingerichtet werden können. Die LSV sieht dies als einen ersten Schritt auf dem Weg zur erhofften verbindlichen Einbindung von Seniorenvertretungen in die politische Landschaft von Städten und Gemeinden. Auch an das 2018 erschienene Handbuch zur Altersarmut oder die erfolgreiche Teilnahme am Deutschen Seniorentag in Dortmund wird der Bericht erinnern.

Die "Arbeitsaufträge" für das neue Arbeitsjahr gehen dem Vorstand in Form der Anträge aus den Reihen der Mitglieder zu. Die 27 Anregungen, die eingebracht werden, befassen sich mit der ganzen Vielfalt und Offenheit des Alters: Egal, ob es allein in sieben Anträgen um barrierefreie Mobilität geht, ob es sich um Gesundheits- und Pflegefragen oder um Altersarmut, Kultur oder Wertschätzung des Ehrenamtes dreht: Die älteren Menschen in NRW machen deutlich, dass sie teilhaben wollen am gesellschaftlichen Leben, aber vor allem auch, dass sie bereits sind, Verantwortung für eben diese Gesellschaft mit zu übernehmen.

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48147 Münster

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